Chronik von 1949 bis heute


Vereinschronik 1949 - 1974

Ein herrlicher Sonntagmorgen im Sommer 1949: 6 junge Männer (Franz Baumgärtner, Rudi Cleve, Paul Gubela, Jupp Morsch, Gerd Schmitz und Hans Tooten) sitzen bei ,,Mamm Gubela" vor der Haustür. Ein paar haben Flöten dabei und wollen beim neugegründeten Trommlerkorps der KAB Alpen mitmachen. Plötzlich sind sich alle einig: Ein Tambourkorps in der Menzelenerheide, das wäre schon eine tolle Sache!

Eine Idee war geboren.

Und diese Idee wurde verwirklicht. Es war zwar ein langer, schwerer Weg bis zum Spielmannszug Menzelenerheide von heute, aber der Idealismus und die Begeisterung der Gründerjahre war grenzenlos. Und diese Begeisterung war das Fundament, auf dem aufgebaut wurde. Alle jungen Leute in Menzelen-West wurden angesprochen, wurden aufgerufen mitzumachen.                        



Man traf sich zu einer ersten Besprechung in der Bahnhofsgaststätte Morsch, dem damals einzigen Lokal am Ort, das dann lange Jahre die Heimat unseres Spielmannszuges werden sollte, unser Zuhause. Über 30 Interessenten waren anwesend und alle hatten ,,von Tuten und Blasen keine Ahnung". Instrumente waren nicht vorhanden und Geld war bei jungen Leuten im Jahre 1949 sehr knapp. Optimismus und Mut waren das Anfangskapital. Hinzu kam ein wichtiger, ja entscheidender Moment, nämlich die Bereitschaft zur Mitarbeit eines alten erfahrenen Spielmannes, unseres lieben Freundes Karl Karmann. Er war es, der sich selbstlos zur Verfügung stellte und dem wir vieles verdanken. Und dann waren da noch Theo Kreuels und Willi Struberg und der 1967 mit 58 Jahren leider allzu früh verstorbene Albert Klümpen. Das waren die Leute der ersten Stunde und mit deren Unterstützung fing man an.

Zunächst in einem alten Luftschutzbunker von Gerhard Tooten und später in einer Werkstatt der Familie Fischer an der Schulstraße. Hier wurde zweimal wöchentlich geprobt; Karl Karmann mit den Trommlern, und getrommelt wurde zunächst auf einem Brett. Die Ausbildung der Flötisten übernahm der Tambourmajor von Birten, Theo Hartjes, später unser "Boß" Rudi Cleve und dann Kamerad Willi Schmithüsen. Von den pünktlich gezahlten Monatsbeiträgen und einigen kleineren Spenden konnten bald die ersten Instrumente angeschafft werden und es ging aufwärts.

Auf der Versammlung des hiesigen Schützenvereins im Frühjahr 1950 konnten die ersten beiden Märsche vorgetragen werden und am 25. Juni 1950 war es dann soweit. An der Spitze eines Festzuges in Drüpt marschierte in einheitlich weißen Uniformen das Tambourkorps Menzelenerheide, 24 Mann stark und "stolz wie Oskar".

Es war eine herrliche Zeit und alle, die von Anfang an dabei waren, werden es bestätigen. (Bemerkenswert ist, dass von diesen ersten 24 Spielleuten heute* (*1974), nach 25 Jahren, noch 10 aktiv dabei sind.

Es folgten weitere Feste in der näheren Umgebung und es kam das erste Schützenfest in der Menzelenerheide. Dieses und alle weiteren Schützenfeste im Laufe der 25 Jahre waren stets Höhepunkte im Vereinsleben. Bestand doch von Anfang an ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis zum hiesigen Bürger-Schützenverein unter seinen Präsidenten Jakob Feuchtinger, Peter Walbröhl und Fritz Ullenboom.

Unsere Kirmes begann in jedem Jahre mit der Anfertigung des Erntekranzes. Das Wecken war jedesmal eine Wucht! Mit tatkräftiger Unterstützung seitens der Bevölkerung in fester oder flüssiger Form gings immer durch die ganze Heide. Halt gemacht wurde zu einem kräftigen Frühstück bei Fritz Mohr, Mamm Kiwitt oder Franz van Leuck.

Und Theo Giesen, ein unermüdlicher Idealist sorgte seit vielen Jahren für eine sichere, reibungslose Fahrt durch die Gemeinde. Aber auch das Konzert beim Vogelschießen und die Umzüge an den Kirmestagen waren immer getragen von guter kameradschaftlicher Zusammenarbeit und waren immer ,,echte Menzelenerheide".

Und dann das Ständchen abends im FestzeIt, lange Jahre mit der Opelschen Kapelle aus Xanten unter seinem unvergessenen Dirigenten Jean Opel. Mit diesen Musikern waren wir lange Jahre freundschaftlich verbunden und hier auch besonders mit Erich Dietz, dem wir einiges verdanken. Das war immer gutes Zusammenspiel und schöne Musik, sehr zur Freude aller Festteilnehmer.

1954 traten wir mit neuen Uniformröcken an und erstmals mit einer Lyra und 1956 zum ersten Male wesentlich verstärkt durch unseren Fanfarenzug. Hier war es vor allem unser Kamerad Horst Gräfe, der sich in all den Jahren sehr viel Arbeit mit unserem Fanfarenzug machte. Für die Ausbildung gewannen wir damals Gustav Hoffmann aus Rheinhausen und für die Trommler Jupp Bünk, ebenfalls aus Rheinhausen.

Unser Spielmannszug wurde von Jahr zu Jahr größer und immer mehr Bürger der Menzelenerheide fanden sich bereit, als passive Mitglieder unseren Verein finanziell und ideell zu unterstützen.

Alljährlich fand im Vereinslokal ein Kameradschaftsabend statt mit Fröhlichkeit und Stimmung; zunächst bei Albert Morsch im Bahnhof und später im Heidekrug von Johann Tooten. Beide Vereinswirte waren begeisterte Anhänger unseres Spielmannszuges und mit ihnen haben wir viele schöne Feste gefeiert.

Albert Morsch war seit 1969 Ehrenmitglied unseres Vereins und wir konnten ihm am 24.3.1971 zu seinem 80. Geburtstag in Geldern ein Ständchen bringen, sehr zur Freude des alten Herrn und der ganzen Familie

Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an unsere unvergessene und 1961 mit 68 Jahren leider allzu früh verstorbene ,,Mamm" Gubela, der Tambourmutter. Sie hat die Gründung und den Aufbau unseres Spielmannszuges miterlebt und mitgestaltet und uns mit ihrer unverwüstlichen Fröhlichkeit sehr viel gegeben.

Im April 1959 feierten wir unser erstes großes Fest, das 10jährige. Zu Gast hatten wir damals das Polizeimusikkorps Düsseldorf und das Trommlerkorps ,,Westfalenklang" aus Castrop-Rauxel. Beide Kapellen brachten ein ausgezeichnetes Konzert, das noch vielen in bester Erinnerung sein wird.

Und 5 Jahre später, 1964 beim 15-jährigen, war es das Koninklijk Stedelijk Muziekcorps ,,Concordia" aus Culemborg/Holland, das unserem Fest einen glanzvollen Rahmen gab und tausende Zuschauer aus nah und fern auf die Beine brachte. Die Musikschau auf dem Sportplatz unter Leitung des alten Mijnheer Wismann aus Utrecht war eine echte Sensation und eine herzliche Freundschaft mit den holländischen Musikern bahnte sich an. Im selben Jahr fuhren wir zu einem Gegenbesuch nach Holland und nahmen dort an einem Empfang der ,,Kersse-Konigin" teil. Nach einem großen Festzug durch die Stadt folgte ein gemeinsames Konzert vor dem Rathaus mit einer imposanten Zuschauerkulisse. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein stellte sich heraus, dass unser ,,Heier Temperament" sich durchaus mit der bekannten sprichwörtlichen holländischen Ausgelassenheit und Fröhlichkeit messen konnte und es wurde eine lange Nacht der Freude und des Feierns.

Und auch nach weiteren 5 Jahren, beim 20-jährigen 1969, waren die Holländer wieder dabei und auch dieses Fest mit unserer damaligen Vereinswirtin Marga Tooten fand großen Zuspruch und war ein voller Erfolg. Bei der Festfeier samstags abends spielten wir zusammen mit unseren Freunden vom Tambourkorps Menzelen-Ost und vom Musikverein Menzelen. 100 Musiker aus Menzelen traten gemeinsam auf und dokumentierten eine beispiellose Kameradschaft zwischen ,,Ost und West".

In unseren neuen blauen Uniformen spielten wir schon seit 1966 und auch hierzu muß etwas gesagt werden. Erwähnt werden muß die großartige Spendenaktion, an der sich alle Bürger der Menzelenerheide beteiligten. Die Spielleute bedankten sich mit einem Konzert am Heidekrug und es war für alle Beteiligten ein stolzes Erlebnis:

50 Spielleute in neuen blauen Uniformen und alle Instrumente waren auf Hochglanz gebracht worden, mit Unterstützung unseres Mitgliedes Heinrich Hußmann. Uniformschneider waren in all den Jahren unsere Mitglieder Hermann Angenendt und Hubert Tooten. Auch ihnen herzlichen Dank für ihre manchmal nicht leichte Arbeit. In diesem Zusammenhang auch herzlichen Dank unserem langjährigen 2. Vorsitzenden Theo Kreuels. Er war es, der 1964 zum 15jährigen die passiven Mitglieder zu einem großartigen Geschenk für die Spielleute begeisterte: zu unserer ersten zweireihigen Lyra.

Auch hier zeigte es sich daß die Spielleute in der Menzelenerheide wirklich ,,unsere Jungens" sind, wie man schon so oft gehört hat und wie es bei all unseren Auftritten innerhalb unserer Gemeinde zum Ausdruck kam. Ob Hochzeiten unserer Spielleute, ob Silber- oder Goldhochzeiten in der Gemeinde, ob Feste des Schützenvereins, des Sportvereins, der Feuerwehr usw.; es wurde zu einem geflügelten Wort: Der Spielmannszug ist immer dabei!

Aber nicht nur innerhalb unserer Gemeinde war der Spielmannszug dabei. Er wirkte mit bei vielen Festen in der näheren und weiteren Umgebung. Seit 1957 beim Schützenfest in Bönning-Rill und seit 1958 auch beim Schützenfest in Alpen. Mehrmals spielten wir beim großen Pony-Turnier in Alpen, meist in historischen Uniformen. Wir wirkten mit bei Schützenfesten in Dortmund-Bövinghausen, bei Musikfesten in Castrop-Rauxel, bei Sportveranstaltungen des MSV Duisburg (Amateure) und veranstalteten Frühkonzerte an der Rheinfähre in Xanten-Beek, um nur einige Feste zu nennen.

Nicht vergessen wollen wir auch das große Konzert zugunsten der Aktion Sorgenkind am 31. 5. 1973 am Heidekrug. Unter Mitwirkung unseres kleinen Heide-Balletts und dank großer Beteiligung der hiesigen Bevölkerung konnten wir einen ansehnlichen Betrag der Tagesstätte für behinderte Kinder in Mörmter zur Verfügung stellen. Das war eine schöne Sache für einen guten Zweck und diese Idee wird in den kommenden Jahren bestimmt weiter verfolgt.

Unsere Mitwirkung bei den alljährlichen Martinszügen in der Menzelenerheide war stets Ehrensache und auch unsere Beteiligung bei den Feiern am Volkstrauertag war immer selbstverständlich.

Und dann die Rosenmontagszüge 6 Jahre in Monheim am Rhein und seit 4 Jahren nun in Duisburg, zuerst in holländischen Kostümen und später in mexikanischen. Rudolfo Cleveras mit seinen Mexikanern, das sind die Spielleute aus der Menzelenerheide, immer unterwegs, sich selbst und anderen Freude zu bereiten.

"Fahrende Musikanten, das sind wir, immer auf Achse, das sind wir." Und so solls bleiben, zumindest für die nächsten 25 Jahre. Neue Spielleute werden kommen, alte werden gehen, der Spielmannszug Menzelenerheide wird weiterbestehen.

In diesem Sinne feiern wir nun unser 25jähriges Jubiläum, ein Fest, auf das wir uns schon lange gefreut haben. Und nach den Tagen des Feierns und des Frohsinns wird wieder gearbeitet. Es wird weiter aufgebaut und ausgebaut, neue Ideen werden verwirklicht und neue Feste werden besucht.

Mit frohem Mut und ungebrochenem Idealismus gehts in die nächsten 25 Jahre.

Rudi Cleve


Vereinschronik 1974 - 1999

1974 wurde unser 25jähriges Vereins-Jubiläum gefeiert. Eine Veranstaltung dieser Größenordnung hatte es in Menzelen noch nicht gegeben. Der mit fünf goldenen Schallplatten und anderen Auszeichnungen überhäufte "Tony Marshall" mit seinem Orchester hatte seinen Auftritt im Doppelzelt in Menzelen-West. Die "Stimmungskanone Tony" machte aus dem Zelt einen Hexenkessel und das begeisterte Publikum stand auf den Tischen. Auch nach seinem Aufritt fand der "Tolle Tony" keine Ruhe. Seine Fans wollten Autogramme. Und die gab es reichlich - ob auf Bildern, Hemden oder Blusen seiner Anhängerinnen und Anhänger. Dieser Abend wird wohl noch so manchem Menzelener und auch den auswärtigen Gästen in angenehmer Erinnerung bleiben. Am folgenden Sonntagmorgen fand ein Konzert unserer befreundeten Vereine statt, dem sich am Nachmittag die große Musikshow mit den "Swinging Fanfares" aus Düsseldorf und dem britischen Militärmusikkorps "Royal Husar's" anschloß. Des Fest schloß mit einem Tanzabend für jung und alt unter dem Motto "Auf die nächsten 50 Jahre".

1975 wurden die ersten Ventilfanfaren gekauft. Diese haben es ermöglicht, daß wir unser musikalisches Repertoire flexibler gestalten konnten. Es konnten Musikstücke eingeübt werden, die eine immer größer werdende Zuhörerschaft begeisterte.

1976, nach einer nochmals großzügig gelaufenen Spendenaktion - die mit der Zeit schon sehr in Anspruch genommene blaue Uniform hatte ausgedient - war es dann soweit. Es gab neue Uniformen! 49 Spielleute wurden mit schwarz-grauen Uniformen ausgestattet.

Mit diesen Erfolgen war es uns ein leichtes, im Jahre 1979 unser 30-jähriges Bestehen mit Erfolg zu veranstalten. Der Publikumszuspruch war groß und unsere Veranstaltung am Samstagabend mit Künstlern wie "Tina York", "Graham Boney", "The Frontalinis" usw. war ein voller Erfolg, ebenso die Veranstaltung am darauffolgenden Sonntag. Es spielten auf: das Eschweiler Fanfaren- und Trompetenkorps und die 90 Mann starke Musikkapelle "Harmonie Wilskracht".

In den folgenden Jahren hatten wir erfolgreiche Auftritte wie zum Beispiel in Mönchengladbach anläßlich eines historischen Jahrmarktes oder beim Pfarrfest in Alpen, diversen Werbeveranstaltungen und auch auf mehreren Schützenfesten.

Im Jahr 1979 wurde noch ein Markstein gesetzt. Im Spielmannszug ging eine Ära zu Ende - die Ära des Rudi Cleve. Er war 30 Jahre lang unser Korpsführer. Seine beispielhafte Tätigkeit hat viel dazu beigetragen, daß der Spielmannszug Menzelenerheide heute so da steht, wie man Ihn überall schätzt und liebt. Auf der Jahreshauptversammlung 1979 wurde er dann einstimmig zum Ehrenkorpsführer ernannt. Zum Nachfolger wurde unser langjähriger Spielmann und 2. Korpsführer Willi Schmithüsen gewählt.

Man denke nur an das Jahr 1981 zurück. Da stand die Menzelenerheide auf dem Kopf! Das Stichwort hieß Showfanfaren! Auf dem Schützenfest des Bürgerschützenvereins Menzelenerheide wurden sie zum erstenmal vorgestellt. Unter der Stabführung von Willi Schmithüsen und dank dem beispiellosen Engagement von Siegfried Benecke war es gelungen, eine Showfanfarentruppe auf die Beine zu stellen, die wohl im gesamten Umkreis einmalig war. Bei Darbietungen wie z.B.: »Sun of Jamaika«, »Rock around the clock«, »Sieben Fässer Wein« oder dem »Vogeltanz« war im FestzeIt buchstäblich die »Hölle los«.

Auf der Spielleuteversammlung im November 1981 kam es dann nochmals zu einem Führungswechsel. Frei nach dem Motto ,,Jüngere vor" wurde Helmut Kiwitt zum 1. Korpsführer gewählt. Unter seiner Führung, die bis heute* (*1999) noch anhält, ging es dann darum, an den vorausgegangenen Erfolgen anzuknüpfen. Auftritte wie in Gelsenkirchen, wo wir ein einstündiges Konzert "non-stop" absolvierten, oder bei mehreren Werbeveranstaltungen in der weiteren Umgebung machten den Spielmannszug Menzelenerheide immer bekannter.

Die letztgenannten Spielorte waren selbstverständlich nur einige Stationen unseres Spielmannslebens. Wir spielten und spielen beispielsweise schon seit 1957 auf dem Schützenfest in Bönning-Rill und seit 1982 mit steigender Tendenz auf den Schützenfesten in Drüpt. Altfeld-Saalhoff und Hasselt-Qualburg.

Auf der Jahreshauptversammlung 1983 drehte sich dann nochmals alles um den Namen Rudi Cleve. Nach 34jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender unseres Vereins dachte er an Rücktritt. Nach einigen Überredungsversuchen und Diskussionen war es dann schließlich doch soweit, daß der Entschluß akzeptiert und Helmut Kiwitt zu seinem Nachfolger gewählt wurde.

1984 konnte eine Verbindung mit dem Fanfarenzug »Die Trifelsherolde« aus Annweiler (Pfälzer Wald) hergestellt werden. Aus diesem Grund machten wir unsere alljährliche Fahrt der Spielleute mit Anhang nach Annweiler (Pfälzer Wald). Eine bildschöne Stadt mit vielen alten, aber schön restaurierten Häusern, wo wir 2 herrliche Tage - mit beachtlichen Erfolg beim mittelalterlichen Stadtfest – erleben durften.

Im gleichen Jahr gab es dann 1984 eine kleine Feier anläßlich unseres 35jährigen Bestehens. Bei dieser Gelegenheit wurde Rudi Cleve zum Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglied ernannt. Beides dürften wohl Auszeichnungen sein, die er nach seinem langjährigen Wirken mehr als verdient hat. Selbstverständlich, daß wir die "Trifelsherolde" bei unserem "35jährigen" als Gäste begrüßen durften. Mit Unterstützung der Menzelener Bevölkerung war es uns dann auch möglich, diese über 60 Mann starke Truppe für 2 Tage unterzubringen. Die Darbietungen dieses Vereins - in traditionellen Herold-Kostümen – fanden bei der hiesigen Bevölkerung großen Zuspruch und werden so schnell wohl nicht in Vergessenheit geraten.

1989 verstarb im Alter von fast 80 Jahren unser Ehrenmitglied und Förderer der ersten Stunde, Willi Struberg.

Vom 28. bis 30. April 1989 feierte der Spielmannszug sein 40jähriges Vereinsjubiläum mit dem Gemeindedirektor Wilhelm Janßen als Schirmherrn. Es begann mit einem ökumenischen Gottesdienst und nachfolgender Kranzniederlegung am Ehrenmal. Beim anschließenden Jubiläumsabend mit Tanz konnten viele Ehrengäste, befreundete Vereine sowie Mitglieder mit ihren Angehörigen begrüßt werden. Dann am Samstag der "Große Show-Abend" mit Stars wie "Ingrid Peters" – "Pierre Baggée" – "Die Goombay Dance Band" – "Olaf King" und das Orchester "Rheinstar Septet". Die Gäste waren vom Programm begeistert.

Der Sonntag startete mit dem Frühkonzert der befreundeten Vereine. Diesem folgte ein bunter Kindernachmittag und endete dann abends mit der Disco von Radio Niederrhein.

Am 06.07.1990 verstarb plötzlich und unerwartet unser langjähriges Mitglied und Mitbegründer des Vereins Franz Baumgärtner im Alter von 63 Jahren.

Im gleichen Jahr, am 11.10. mußten wir von unserem Ehrenmitglied und lieben Freund Karl Karmann Abschied nehmen. Er war es, der uns in den Gründerjahren die ersten Trommelschläge beibrachte und auch sonst immer mit Rat und Tat zur Seite stand.

Im Mai 1991 (Pfingsten) hatten wir einen gelungenen Auftritt beim Schützenfest in Krefeld-Verberg.

Im November 1992 dann, unser erster Einsatz für die Karnevalsgesellschaft der "Ehrengarde der Stadt Duisburg Blau-Weiss 1929 e. V.".

Zur Mobilmachung der Karnevalssession 92/93 im Zentrum der Stadt Duisburg, diesmal noch in unseren eigenen Uniformen. Im folgenden Jahr aber schon in den traditionellen blau-weißen Uniformen der Ehrengarde. Seitdem treten wir mit der Ehrengarde regelmäßig jedes Jahr beim Gardeball in der Mercatorhalle, beim Biwak im Stadtzentrum, beim Karnevalszug in Duisburg-Serm sowie beim Rosenmontagszug in Duisburg auf.

Dann am 26.05.1993, plötzlich und für uns alle unfassbar, wurde unser Kamerad Willi Schmithüsen im Alter von 60 Jahren aus unserer Mitte gerissen. Willi hatte in den vergangenen 44 Jahren viele Flötisten ausgebildet, war bis 1979 2. Chorführer und von 1979 bis 1981 1. Chorführer. Als er dann den Stab an Helmut Kiwitt übergab, ließ er es sich nicht nehmen, weiterhin als Flötist beim Spielmannszug mitzuwirken.

1994 spielten wir beim Weinfest in Enkirch an der Mosel. Die Einladung kam von unserem Mitglied und Freund der Ehrengarde der Stadt Duisburg Blau-Weiß 1929 e. V., Heinz Helmert.

Das 45-jährige Jubiläum im Jahre 1994 wurde in kleinem Rahmen - in Verbindung mit dem Sommerfest - gefeiert. Und wieder konnten wir unsere holländischen Musikfreunde von "Concordia" Culemborg hier in der Menzelenerheide zu unserem Fest begrüßen. Noch im gleichen Jahr statteten wir einen Gegenbesuch bei unseren holländischen Freunden ab.

Ein Erlebnis für die Spielleute war die Reise vom 22. – 24.11.1996 mit der Ehrengarde - unter der Leitung ihres Präsidenten Manfred Altmann - nach Berlin. Untergebracht waren wir im Estrel Residence & Congress Hotel in Berlin-Neukölln.

Freitagabends Aufmarsch zum Jubiläumsball der KG Rot-Gold Berlin.

Am Samstagmorgen dann die Rundfahrt durch den westlichen und östlichen Teil der Stadt Berlin. Was für Gegensätze. Es folgte der Narrensturm auf das Rathaus in Berlin-Kreuzberg. Am Abend nach dem Aufmarsch zur Galaprunksitzung von Rot-Gold, hatten einige noch Gelegenheit an einer Stadtrundfahrt "Berlin bei Nacht" teilzunehmen oder sich zu Fuß einen Einblick in das Nachtleben der Stadt zu verschaffen. Vor der Rückreise am Sonntagmorgen wurde dann das Schloß "Sanssouci" besichtigt.

Weihnachtsfeiern für unsere Kleinsten sowie die Sommer- und Winterfeste werden in den letzten Jahren schon traditionell mit dem Bürgerschützenverein Menzelenerheide e. V. gemeinsam veranstaltet.

Beim Martinszug zur Freude der Kleinen und beim Volkstrauertag am Ehrenmal sind wir dabei. Regelmäßig sind wir weiterhin auf Schützenfesten der St. Heinrich-Bruderschaft Bönning-Rill, dem Bürgerschützenverein Altfeld-Saalhoff, dem Bürgerschützenverein Drüpt und selbstverständlich dem Bürgerschützenverein Menzelenerheide e. V. musikalisch vertreten.

Nicht zu vergessen sind die Kinderfeste des St. Michael-Kindergartens in den letzten 25 Jahren, bei denen wir musikalisch mitwirkten.

Beim gemeinsam ausgerichteten Sommerfest mit dem Bürgerschützenverein Menzelenerheide e. V. und dem St. Michael-Kindergarten, im Mai 1998 – die schwarzgraue Uniform hatte ausgedient – stellte der Spielmannszug seine neue Uniform: modisch geschnittene fliederfarbene Jacke mit schwarzer Hose und statt Krawatte, eine Mozartschleife, vor.

Vom 23. bis 25.04.1999 feiern wir unser 50-jähriges Vereinsjubiläum. Hierzu sind wieder viele Gäste geladen. Auch unsere holländischen Freunde von "Concordia Culemborg" haben zugesagt.

Zum Galaabend sind namhafte Künstler von Funk und Fernsehen, wie die Sänger Denise und Johnny Bach, der Bauchredner Fred van Halen, das Comedy – und Gesangsduo "The Gentlemen", die Pofiband "The Spotlights" u. a. verpflichtet.

Sonntags erwarten wir viele befreundete Vereine, die mit uns den Umzug durch den Ortsteil Menzelen-West gestalten.

Während der vergangenen 50 Jahre hat unser Spielmannszug Freud und Leid gemeinsam getragen. Kameradschaft soll unser oberstes Gebot sein und die gemeinsame Freude an der Musik diese Kameradschaft für die Zukunft stärken.

Das beste Beispiel für gute Kameradschaft geben unsere drei ältesten Spielleute: Erich Peters, Robert Uhde - beide schon seit 50 Jahren - und Hans Schramm – seit 49 Jahren - die heute noch im Spielmannszug aktiv tätig sind. Für ihre Treue und Engagement möchten wir besonders danken.

Wir sind gerüstet für unser "50-jähriges".


Vereinschronik ab 1999

Die Feiern zu unserem "50-jährigen" begannen am Freitag, den 23. April 1999 mit einem ökumenischen Gottesdienst und anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal.

Unter der Schirmherrschaft von Herrn Hans-Gerd van Linn – Zweigstellenleiter der Sparkasse Moers in Menzelen-West – wurde der Jubiläumsabend im Festzelt auf dem Schützenplatz an der Schulstraße eröffnet.

Der 1. Vorsitzende Helmut Kiwitt konnte zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen u. a. auch unseren Ehrenvorsitzenden und Ehrencorpsführer Rudi Cleve sowie viele ehemalige Spielleute.

Im Rahmen der Feierlichkeiten konnten viele Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden:

Rudi Cleve (Mitbegründer des Vereins), Veronika van Dalen, Helene Karmann, Gertrud Kiwitt und Clara Schmithüsen wurden für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Gerhard Giesen, Hubert Hackstein, Helmut Heistermann, Josef Morsch (Mitbegründer), Erich Peters, Ernst Ravens, Hans Tooten (Mitbegründer), Karl Tooten, Paul Tooten, Robert Uhde, Heinz Werner und Werner Willemsen bekamen die "Goldene" Ehrennadel (50 Jahre Mitglied) und wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Theo Giesen erhielt eine Urkunde zur 40-jährigen Mitgliedschaft, er bekam die Ehrenmitgliedschaft ebenso Hans Schramm für 49 Jahre als aktiver Spielmann.

25 Jahre im Verein sind: Heinrich Angenendt, Willi Gamers, Harald Görtz, Heinz-Willi Görtz, Alfred Ingensiep, Rainer Köppen, Heinz Möllenbruck, Heinz Overfeld, Hans-Jürgen Scholten, Maria Schreiber und Werner Tast. Sie bekamen die "Silberne" Ehrennadel.

Im Anschluss spielte die Band "COLIDA" zum Tanz.

Der große Galaabend (Samstag, den 24. April) mit Künstlern aus Funk und Fernsehen, Denise und Jonny Bach · "The Grafittis" · Fred van Halen und "The Gentlemen" brachte eine abwechslungsreiche Unterhaltung. Durch das Programm führte Horst P. Maringer mit der Profiband "The Spotlights" die auch anschließend zum Tanz aufspielte.

Der anschließende Sonntagmorgen sah alte Bekannte aus Holland.

Das 50-köpfige Koninklijk Stedelijk Musiekcorps "Concordia Culemborg" spielte zum Frühkonzert im Festzelt. Mit Culemborg verbindet unser Verein viele schöne Erinnerungen. Kurz zusammengefasst: 1964 beim 15-jährigen des Spielmannszuges war "Concordia" in Menzelen. im gleichen Jahr der Gegenbesuch unseres Spielmannszuges beim Empfang der "Kersse-Konigin" in Culemborg.

1990 "Concordia" als Mitwirkende beim Sommerfest in Menzelen. 1991, unser Spielmannszug zu Gast beim Konzert in Culemborg. 1993, auf Anregung unseres damaligen Gemeindedirektors Willhelm Jansen spielt "Concordia" beim Umzug der Kreiskulturtage in Alpen. Beim 45-jährigen des Spielmannszuges – 1994 – konnten wir unsere holländischen Freunde aus Culemborg als Gäste begrüßen. Bei allen diesen Treffen beider Musikvereine war Aart Versluis von der "Concordia" dabei, deshalb wurde er am 24.04.1999 – während des Konzerts - vom Spielmannszug mit der "Silbernen" Ehrennadel aus gezeichnet und zum Ehrenmitglied unseres Vereins ernannt.

Nachmittags dann der große Umzug. Die zahlreiche Beteiligung der befreundeten Musik- und Schützen-Vereine ergaben ein eindrucksvolles Bild. Mehrere hundert Unformierte marschierten durch die prächtig geschmückten Straßen von Menzelen-West.

Auf der Spielleuteversammlung am 25.10.1999 werden Helmut Kiwitt als 1. Corpsführer, Thomas Kiwitt als 2. Corpsführer und Wolfgang Hartmann als 3. Corpsführer in ihren Ämtern bestätigt.

Vereinschronik ab 2000

Die Spielleuteversammlung am 15.10.2001 brachte eine gravierende Änderung in der Vereinsführung. Helmut Kiwitt stellte sich nach 20 Jahren nicht mehr zur Wahl als 1. Corpsführer, bleibt aber weiterhin 1. Vorsitzender des Vereins. Er wird dem Spielmannszug nun als Flötist zur Verfügung stehen. Als sein Nachfolger wurde Thomas Kiwitt gewählt.

             Das Foto zeigt dem Spielmannszug Menzelenerheide im Jahre 2008 in Idar-Oberstein

Hintere Reihe : Roland Bruns,Michael Scholten,H.G.Luchtenberg,Dieter Schmithüsen,Helga Bruns,Markus Braun,Maria Braun,Wolfgang Hartrmann,Michael Laakmann,Karl-Heinz Bettray,Harald Görtz, Mittlere Reihe : Helmut Kiwitt Andreas Scholten,Heinz Hackstein,Gero Dellmann,Thomas Kiwitt,Franz Baumgärtner,Erich van Bebber,Christina Körner,  Vordere Reihe : Farnk Wilbert,Heinz Wilbert,Julia Jänen,Madelaine Götiger,Sabrina Luchtenberg,Michael Bruns,Gerry Görtz,Theo Kiwitt ,

Eintragsende des ehem.2.Vorsitzenden Leo Raskopp

In den laufenden Jahren bis zum 60. jährigen Bestehen des Vereins änderte sich nicht viel.Das Jubiläum wurde im Rahmen des Dorf und Kinderschützenfestes in Menzelen-West im Mai 2009 gefeiert mit befreundeten Vereinen sowie bevorstehenden Ehrungen.

Im Februar 2013 besteht der Elferrat des Spielmannszuges Menzelenerheide 22 Jahre.

Dies wurde auch mit einer außer gewöhnlichen Sitzung sowie Ehrungen durchgeführt.

Im Juni 2014 wurde unser Vereinslokal ,,Studio WE‘‘für immer geschlossen so das wir uns erneut um eine neue Vereinsbleibe

kümmern mussten.Der Besitzer unseres Vereinslokales hatte uns aber den Übungszeitrahmen bis Ende März 2015 zugesagt.

Nach einigen Absprachen und Erkundigungen konnte der Spielmannszug Menzelenerheide eine neue Heimat finden.

Durch den Vorstandsbeschluss vom 4.9.2014 konnte der Bau eines neuen Vereins/Übungsraumes im DRK Heim

zu Menzelen begonnen werden.Der Bau des Raumes begann dann am 11.10.2014 unter Mitwirkung Aktiver und Passiver Mitglieder.Der Raum wurde bis zum Dezember 2014 einzugsfertig erstellt,Restarbeiten wurden dann bis zur endgültigen Fertigstellung noch durchgeführt.Im Rahmen der Vorfreude über unseren neuen Vereinsraumes präsentieren zu können wurden einige Spendengelder schon für den Bau übergeben.

Im Laufe des Jahres ergab sich erneuert eine Änderung im Vorstand.Der erste Kassierer Wolfgang Hartmann gab sein Posten nach 29 Jahren wegen Krankheit zum 1.12.2014 auf.In der Jahreshauptversammlung wurde ihm für sein hervoragendes Engagement und Treue als ehemaliger 1. Kassierer im Verein gedankt und die Spielkamerdin Marion Angrees als neue 1.Kassiererin bestätigt.

Wolfgang Hartmann bleibt den Verein aber noch als passives Mitglied erhalten.

Im Februar 2015 konnte sich erstmals der Spielmannszug Menzelenerheide in Köln beim Schul und Veedelszug dem Volk präsentieren.Den Spielleuten wurde so einiges abverlangt über den etwa 4 Stündigen Zug rund um den Dom.Es war für uns wieder mal eine gute Erfahrung und Erinnerung bei solch einen interessanten Zug mit wirken zu können.Der Zug wurde auch im TV übertragen. 

Das Foto zeigt den Spielmannszug Menzelenerheide e.V. im Jahre 2015 beim traditionsreichen Schol -und Veedelszoch

Bei der Jahreshauptversammlung am 20.11.2015 ergaben sich im Vorstand einige Änderungen.Helmut Kiwitt legte sein Amt nach über 32 Jahren als 1. Vorsitzender nieder und bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen.Er bleibt weiterhin dem Spielmannszug als Flötist erhalten. Als neuer 1. Vorsitzender wurde Andreas Scholten nach der Wahl bestätigt. Da er ja bis dato der 2.Vorsitzende war musste ein neuer 2.Vorsitzender gewählt werden. Als neuer 2.Vorsitzender wurde Karl-Heinz Bettray gewählt und nahm die Wahl an.

Beim Maikonzert 2016 stellte der Spielmannszug Menzelenerheide seine neue Uniform dem Volk vor.

 

                                    Das Foto zeigt dem Spielmannszug im Jahre 2016

Im Mai 2019 konnte der Spielmannszug Menzelenerheide sein 70.jähriges Vereinsjubiläum feiern.Die geladenen Musikzüge gaben dem Spielmannszug ein Geburtstagsständchen.Unter anderen konnten noch Vereinsmitglieder der ersten Stunde auf dem Festplatz (Feuerwehr Menzelen)begrüßt und geehrt werden.Für 70. Jährige Mitgliedschaft wurden geehrt-Erich Peters,Helmut Heistermann,Hans-Josef Morsch,Werner Willemsen und Klara Schmithüsen.Die Ortsansässigen Parteien und Vereine gratulierten ebenfalls dem Spielmannszug Menzelenerheide zu seinem Vereinsjubiläum.Im großen und ganzen wurde es ein gelungenes Fest auf dem gut besuchten Festplatz so das wir vorausschauend uns ein Bild machen konnten für die nächsten anstehenden Vereinsjubiläen.




Nachdem uns die ehemalige Schule nicht mehr zur Verfügung stand – sie wurde 1998 abgebrochen – hatten wir unsere Übungsräume in der Gaststätte Heidekrug, danach in der Gaststätte "Schützenhaus", Schulstraße 70a in Menzelen-West. Seit September 2010 proben wir wieder im Heidekrug, nur das diese Gaststätte in "Studio WE?" umbenannt wurde.Im Juni 2014 wurde unser Vereinslokal ,,Studio WE‘‘für immer geschlossen und unsere neue Heimat ist im DRK Heim Menzelen-Neue Str.3. Dort sind wir jeden Mittwoch ab 19.00 Uhr anzutreffen.

Wer Musik liebt und selbst Musik machen möchte, ist bei uns herzlich willkommen. Natürlich können auch Mädchen und Jungen schon ab sechs Jahren bei uns mitmachen. Eine musikalische Vorbildung ist nicht erforderlich. Alle Kosten für Ausbildung, Instrumente und Uniformen übernimmt der Spielmannszug. Anmeldungen für Jugendliche nach Möglichkeit mit einem Elternteil. Weiterhin sind Anmeldungen möglich bei:

Andreas Scholten (1. Vorsitzender) Tel. 0 28 02/4454

                                                                                                                

Thomas Kiwitt (1. Corpsführer) Tel. 0 28 02 / 94 85 73